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Fotografie und seine Coachingeffekte

©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0830Vor einigen Tagen erwähnte ich, dass man bei Frauen schon prophylaktisch alle vier Wochen ein Fotoshooting machen sollte, um ihnen immer wieder zu zeigen wie schön sie sind – und ich schreibe absichtlich nicht – sein können. Bei der Portrait-Fotografie ging es nie darum aus einem hässlichen Entlein einen schönen Schwan zu machen, sondern den Menschen so zu zeigen, wie er ist, in all seiner Schönheit. Im Gegensatz zu landläufigen Meinung gibt es keine hässlichen Entlein, vieleicht ungepflegte, aber hässlich – nein. Auch gibt es keine unfotogenen Menschen, schlechte Fotografen vielleicht. Rosemarie-Hofer_0135bsw©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0786

Ich selbst habe bereits einige Jahre hinter mir (allein 42 davon als Fotografin) und weiß auch um den Umstand, dass viele Menschen, wiederum viele andere Menschen in ihrem Umfeld erdulden (müssen?), die ihnen Selbstvertrauen nehmen anstatt zu schenken, die ihr Selbstbild zerrstören, anstatt sie zu unterstützen authentisch zu leben.

Gerade ein falsches Selbstbild ist der Grund, warum das Selbstbewusstsein so leidet, es einen krank macht. Ich freue mich für jeden Menschen, dem ich sagen und zeigen darf, wie schön er ist! ©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0847Die Bilder die ich zeige, sind die einer Freundin – verschiedene Stimmungen, verschiedene Stilrichtungen , jedoch immer sie selbst! 

©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-5Dazu ein Artikel meines Mannes Jonny:

Jeder von ihnen hat schon mal ein Bild gemalt oder fotografiert. Im Regelfall von anderen Dingen oder anderen Menschen. Als Kind haben sie Mama und Papa gemalt, oftmals sogar sich selbst. Können sie sich vielleicht noch an ihr erstes Selbstbild erinnern? ©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-4

Eher nicht, schade ist jedoch trotzdem, denn es wäre durchaus interessant zu sehen, welches Bild sie damals von sich hatten. Nun kein Problem, dann malen sie doch einmal ihr aktuelles Selbstbild von sich. Ob in Worten oder als Zeichnung, oder bemerken sie doch ein Problem? Genau, die wenigsten Menschen haben eine wirkliche Vorstellung von ihrem Selbstbild.

Nun, ihr Selbstbild ist da, mehr oder weniger bewusst oder eben unbewusst – es ist auf alle Fälle da! Ihr Selbstbild ist ein Sammelsurium von vermuteten Fakten oder Tatsachen, Meinungen – eigene oder übernommene, Wahrnehmungen und einfach nur Annahmen. Dieses Sammelsurium schleppen sie also täglich mit sich herum – unbewusst, in der Regel. Wann haben sie sich denn das letzte Mal Gedanken über ihre eigene Sicht auf sich gemacht, ihr Selbstbild, wie sie sich innerlich sehen mal angeschaut?

©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0905Das Selbstbild, was sie von sich haben, kommt ja nicht von irgendwo her, sondern es ist da und steckt tief in ihnen drin und wenn sie nun sofort aufschreiben sollten, wie es aussieht, würden sie es locker nicht mal bis zur Hälfte schaffen!

©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0907Wir haben so viele Meinungen und Annahmen über uns, die wir nicht bewusst kennen oder kennen wollen, dass es uns meist gar nicht möglich ist, unser Selbstbild zu definieren. Nur eins sollte uns klar sein: Unser Selbstbild definiert nicht nur uns, sondern beeinflusst auch die Art und Weise, wie ich in meinem Umfeld , wie ich mich auf dieser Welt präsentiere.

Deine Vorstellung über dich selbst, bestimmt deine Art zu handeln, zu sprechen, zu leben. Hast du ein Bild von dir, welches gespickt ist mit Vertrauen auf dich, auf deine Zukunft, wirst du anders mit Menschen agieren, als wenn dieses durchsetzt ist von Zweifeln und Unsicherheit. ©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-IMG_0921

Wenn man es genau nimmt, besteht eine ganz enge Verbindung zwischen deinem Selbstbild und deinen Lebensumständen. Wir senden immer Botschaften aus, jede Sekunde, Minute, Stunde. Wir kommunizieren am wenigsten verbal – was wir noch am leichtesten kontrollieren könnten, nur ist der Großteil der Kommunikation eben körperlich und das auf allen Ebenen. Mein Selbst, mein Selbstbild sendet pausenlos Botschaften aus, emotional genauso wie spirituell, etc.

©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-2 ©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-1 ©PHOTO-by-Rosemarie-Hofer-3Wenn du ein authentisches Selbstbild von dir hast, ist es einfach die passende Verhaltensform für sich selbst zu wählen. Hast du sie nicht, ist es jedoch im Ergebnis das Gleiche, denn du must egal wie, immer mit den aus deiner Verhaltensform resultierenden Konsequenzen leben, mit ihnen umgehen. Ich gehe soweit zu behaupten, dass du selbst entscheidest, wie deine Umwelt mit dir umgeht! Das was du fühlst, was du denkst und was du (glaubst wer) bist, erzeugt die Reaktion, die von außen auf dich zurückfällt.

Wenn dein Selbstbild dass eines „Loosers“ ist, dann werden dich auch die anderen so behandeln, warum sollten sie auch nicht, wenn du es doch schon selber glaubst. Wenn deine Körpersprache die eines armen Kerls ist, dem immer übel mitgespielt wird, ja dann werden dich die Menschen auch als ständiges Opfer empfinden und erleben.

Das zu ändern gelingt nur, wenn man sich  im klaren ist, welches Selbstbild man von sich hat. Nur wenn ich den jetzigen Stand kenne, kann ich ihn ändern und wenn ich ihn ändere, werden sich auch die Menschen um mich herum anders mir gegenüber verhalten, ändert sich das Verhalten der Menschen um mich herum, verändert sich auch meine Welt.

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